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Studienfahrten an der Albert-Schäffle-Schule

Wenn man 100 Gymnasiasten fragt, was das wichtigste Ereignis in der 12 Klasse ist, würde die Antwort wahrscheinlich bei 90 von ihnen gleich lauten: Die Studienfahrt. Jedes Schuljahr im Juli, wenn alle Klausuren geschrieben sind, brechen die Wirtschaftsgymnasiasten der Jahrgangstufe 1 der Albert-Schäffle-Schule zu dieser traditionellen Bildungsexkursion auf. Fünf Tage lang wird dann nicht mehr auf dem Säer gelernt, sondern in einer fremden Stadt, sei es im Ausland oder in Deutschland. Sowohl die Klassenlehrer der 12. Klassen als auch Fachlehrer bieten verschiedene Ziele an, aus denen die Schüler wählen können

Die internationale Klasse WGJ1A fährt üblicherweise in ein englischsprachiges Land, bei ihren Parallelklassen sind die Ziele offen und unterschiedlich und werden von den beiden jeweiligen Begleitlehrern festgelegt, wobei sie Wünsche ihrer jeweiligen Klasse berücksichtigen können. Dabei wurden bereits ganz verschiedene Länder besucht, wie Spanien, Italien, Frankreich, Irland, England, Schottland, Holland oder Kroatien. Meistens werden große Städte angesteuert, um das breite städtische Kulturangebot auszunützen, aber regelmäßig werden auch gemeinsame Segeltouren veranstaltet oder sportliche Studienfahrten angeboten, wie z.B. eine Alpenüberquerung. Untergebracht sind die Schüler üblicherweise in preiswerten Hostels mit Mehrbettzimmern oder einfachen Appartements, wo sich die Schüler teilweise selbst verpflegen können. 

Gemein ist allen Studienfahrten, dass es sich nicht um eine Urlaubs- oder Partyfahrt handelt, sondern dass die Schüler sich während dieser 5 Tage außerhalb des Klassenzimmers weiterbilden, sei es kulturell, historisch, politisch oder sportlich. Stets jedoch ohne Noten- oder Leistungsdruck, sondern mit Freude und in angenehmer Atmosphäre. Dazu organisieren die Begleitlehrer gemeinsame Aktivitäten, wie Museumsbesuchen, Stadtrundfahrten, Stadionbesichtigungen oder Führungen durch Institutionen. Ein weiteres Ziel der Studienfahrt ist, dass die Schüler ihre Selbständigkeit verbessern, indem sie sich in einer fremden Stadt zurechtfinden, teilweise auch ohne den Lehrer. Denn neben einem festen gemeinsamen Programm steht den Schüler stets auch genügend freie Zeit zur Verfügung, während der sie in Kleingruppen ohne die Lehrer unterwegs sein können, so dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Selbstverständlich sind die Lehrer während dieser freien Zeit ohne Programm stets telefonisch erreichbar. 

Diejenigen Studienfahrten, die ins Ausland führen, haben natürlich den Vorteil, dass die Teilnehmer ihre Fremdsprachenkenntnisse schulen und ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Sprachunterricht, sei es englisch, spanisch oder französisch, im Kontakt mit Einheimischen anwenden können. Nicht zuletzt erhofft sich die ASS von den Studienfahrten, dass die Klassengemeinschaft ein Jahr vor dem Abitur nochmals gestärkt wird, was für die anschließende Lern- und Arbeitsatmosphäre in Klasse 13 nur von Vorteil sein kann. Falls die Eltern die Kosten für die Studienfahrt ihres Kindes nicht tragen können, kann ein Zuschuss von ASS-Förderverein beantragt werden. Wir freuen uns schon auf die nächste Studienfahrt nach der Corona-Pandemie!