Zum Schuljahresbeginn haben sich wieder die drei ersten Klassen des Berufskollegs auf die Orientierungstage begeben: seit nunmehr neun Jahren wird mit diesem gemeinsamen Start den Schülern die Gelegenheit geboten, sich als einzelne und in der Gruppe besser kennenzulernen, zu erleben, Erfahrungen zu sammeln und schließlich innerhalb eines rasch verstreichenden Jahres das Klassenziel zu erreichen.
Hierzu trafen sich die Jugendlichen zusammen mit Jugendreferentin Julia Eberle und Schulseelsorger Bodo Klehr im Gemeindesaal von St. Johannes, um schrittweise die jeweils eigenen, persönlichen Stärken zu entdecken und diese in Beziehung mit den anderen zu entwickeln. Was zunächst in Kleingruppen auf Plakaten gesammelt worden war, konnte dann bei Teamaufgaben wie dem „Eisschollen-Spiel“ oder dem „Fröbelturm“ entfaltet werden. Auch unser neuer Schulsozialarbeiter, Daniel Kuhfs, war gleich am ersten Tag mit dabei und begleitete diese Gruppe.
Mittags stärkten sich die Klassen in der nur wenige Minuten entfernt liegenden Mensa der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule, um dann mit dem Zug nach Reutlingen und von dort mit dem Bus nach Oferdingen zu gelangen, wo das ASS-Kanadierteam die Boote für eine abenteuerliche Fahrt neckarabwärts bereithielt. In kleinen Teams wagten nun die Schüler mit ihrer jeweiligen Klassenlehrkraft die Flussfahrt bis zum Ziel bei Mittelstadt und konnten dabei die vormittags erarbeiteten Fähigkeiten praktisch anwenden. „Die Orientierungstage sind ein hervorragendes Beispiel für die gelingende Kooperation von kirchlicher Jugendarbeit und Schule und eine große Chance für die jungen Menschen, welche sich auf den Weg in die berufliche Zukunft machen“, so Schulseelsorger Bodo Klehr.