Erfahrungsberichte vom WG International

Larissa Hinz (Abitur 2016)

"Nach dem Abitur an der ASS mit internationaler Ausrichtung habe ich ein duales Studium der Internationalen Wirtschaftsinformatik begonnen. Ein Grund, dass ich den Studienplatz erhalten habe, war meine an der ASS gesammelte Auslandserfahrung. Auch während meines Studiums konnte ich mein schulisches Wissen anwenden und hatte bereits sehr gute Grundkenntnisse. Hinzu kommt, dass ich in einem internationalen Großkonzern anfing zu arbeiten: Internationale Teams, Meetings in englischer Sprache und kulturelle Unterschiede waren dort an der Tagesordnung. Durch den bilingualen Unterricht an der ASS brachte ich bereits sehr viel Vokabular mit, welches in Business Meetings sehr von Vorteil ist. Außerdem wusste ich durch das internationale Profil der ASS, auf was in einer solchen Arbeitsatmosphäre zu achten ist. Rückblickend habe ich viel über internationale Zusammenarbeit gelernt und konnte das Wissen auch noch in weiteren Auslandsaufenthalten vertiefen. Mein an der ASS gesammeltes Wissen und die Erfahrungen finden sogar in meinem momentan Masterstudium noch Verwendung, weswegen ich diese Zeit nicht missen möchte."

Sara Büttner (Abitur 2015)

In der 10. Klasse entschloss ich mich dazu, von einem allgemeinbildenden Gymnasium auf die Albert-Schäffle-Schule zu wechseln. An die Schulzeit an der ASS blicke ich gerne zurück und bereue es keineswegs, mich für den internationalen Zug entschieden zu haben. Da die Fächer BWL und VWL zur Hälfte auf Englisch unterrichtet werden, erweitert sich der englische Wortschatz enorm. Zudem werden im internationalen Zug auch Fächer wie „Internationale Geschäftskommunikation“ unterrichtet. Dieses Fach lehrt u.a. das Verfassen englischer Geschäftsbriefe sowie das Beherrschen der englischen Geschäftssprache, was in vielen Unternehmen erwünscht wird. Meiner Ansicht nach bringt die internationale Ausbildung in den Fächern BWL und VWL einen Vorteil gegenüber Mitbewerber/innen mit sich. Das Wirtschaftsgymnasium im Allgemeinen bietet eine sehr gute Grundlage für wirtschaftliche Studiengänge und kaufmännische Ausbildungen. An der ASS erwarten Euch sehr kompetente und freundliche Lehrer/innen. Es steht euch eine tolle WG-Zeit bevor.

Daniel Schneider (Abitur 2015)

Als es nur noch ein halbes Jahr war, bis ich mein Zeugnis der Mittleren Reife in der Hand halten würde, bekam ich schon leichte Alpträume. Denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur Aussicht auf einen mittelmäßigen Realschulabschluss. Ich zweifelte daran, ob ich am Wirtschaftsgymnasium überhaupt zugelassen werden würde. Mit letzter Kraft konnte ich mir auf der Realschule eine 2 in Englisch erkämpfen. Trotz anhaltender Zweifel, ob meine Englischkenntnisse tatsächlich gut genug sein würden, gab mir das genug Motivation, um mich an der ASS für den internationalen Zug des WGs zu bewerben. Und tatsächlich bekam ich einige Wochen später die Zusage.

Obwohl ich anfangs etwas zurückhaltend bin und nicht wusste, wie schnell ich Anschluss an meine neuen Klassenkameraden finden würde, hat das nach den ersten Wochen geklappt. Dabei haben mir vor allem die vom Klassenlehrer organisierten Kennenlerntage geholfen. Unsere Klasse war damals auf einer Hütte nahe der Schwäbischen Alb, wo wir zusammen gekocht und gemeinsame Freizeitaktivitäten veranstaltet haben. Diese Kennenlerntage legten den Grundstein für unsere gute Klassengemeinschaft und halfen mir schnell Freunde in der Klasse zu finden.

Nach dieser schönen Anfangszeit ging es mit dem Unterricht los. Anfangs war es für mich tatsächlich etwas ungewohnt, plötzlich in komplett neuen Fächern wie BWL oder VWL Englisch zu sprechen. Das legte sich jedoch schnell und ich merkte, wie mein Englisch immer besser wurde. Plötzlich konnte ich über komplexe wirtschaftliche Themen wie die Funktionsweise von Märkten, europäische Geldpolitik oder auch Investitionsplanung reden. Außerdem verstand ich jetzt den Wirtschaftsteil in Zeitungen. Sogar auf Englisch!

Die Lehrer an der ASS waren sehr motiviert und ermunterten uns immer auch über den Tellerrand zu blicken. Dieser Blick gelang mir besonders gut in Fächern wie Global Studies oder ökonomische Studien. Denn hier beschäftigten wir uns unter anderem mit anderen Kulturen und analysierten die wirtschaftliche Situation in Entwicklungsländern. Außerdem wird der Blick über den Tellerrand an der ASS tatsächlich auch gelebt. Beispielsweise wird ein Austausch nach China angeboten. Ich bereue bis heute, dass ich mich auf diese Erfahrung nicht eingelassen habe. Aus Erzählungen von Klassenkameraden kann ich jedem empfehlen an solchen Angeboten teilzunehmen und den Blick über den Tellerrand wirklich zu wagen.

Natürlich werde ich auch nie unsere Abschlussfahrt nach Dublin vergessen. Hier konnten wir noch einmal zeigen, wie sehr sich unser Englisch in den letzten Jahren tatsächlich verbessert hatte. Der irische Dialekt ist zwar nicht zu unterschätzen. Aber ein, zwei Guinness in Temple Bar konnten wir dann doch noch bestellen und auf unsere gemeinsame Zeit anstoßen.

Ich würde meine Zeit an der ASS nicht einfach nur als Schulzeit bezeichnen. Die Zeit war für mich mehr als das. Von den Kennenlerntagen angefangen über die anstrengenden Tage der Abiturvorbereitung bis hin zu unserer Abschlussfahrt nach Dublin bin ich jeden Tag gerne in die Schule gegangen. Auch wenn ich die globalisierte Welt noch nicht vollständig durchdrungen habe, habe ich an der ASS viel darüber gelernt, wie sie funktioniert. Noch wichtiger ist, dass mich auf diesem Weg Klassenkameraden begleitet und unterstützt haben, die zu Freunden wurden. Freunde, mit denen ich fast 6 Jahre nach meinem Abitur immer noch regelmäßig etwas unternehme, obwohl uns die globalisierte Welt etwas weiter auseinandergetrieben hat.

Mit dem Abitur in der Hand wurden dann tatsächlich alle meine Erwartungen, die ich an den internationalen Zug des Wirtschaftsgymnasiums hatte, erfüllt. Ich entschied ich mich für ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hohenheim. Durch die gute Vorbereitung der Lehrer an der ASS fiel mir der Einstieg ins Studium nicht sonderlich schwer. Viele Themen, die ich in den ersten paar Semestern lernte, kannte ich so oder so ähnlich auch schon aus meiner Zeit an der ASS. Die Funktionsweise von Märkten, europäische Geldpolitik, Investitionsplanung. Ich konnte alles! Okay, natürlich waren die Inhalte an der Uni tiefgehender und etwas abstrakter als in der Schule. Aber durch das Wirtschafsgymnasium an der ASS verfügte ich über eine sehr gute Grundlage, um im Studium erfolgreich zu sein.

Die an der ASS erworbenen fachspezifischen Englischkenntnisse in BWL und VWL halfen mir auch dabei, problemlos mein Auslandssemester an der Texas A&M University zu absolvieren. Denn dank meiner Kenntnisse aus der Zeit an der ASS konnte ich einwandfrei den Vorlesungen in Texas folgen und meine Zeit in den USA genießen.

Nach meinem Bachelorabschluss an der Uni Hohenheim zog es mich nach Frankfurt, um zwei Praktika bei der Deutschen Bank und bei Deloitte zu absolvieren. Auch hier ist mir bewusst geworden, welch wichtige Grundlage das internationale Profil der ASS darstellt. Denn während beider Praktika hatte ich täglich mit englischsprachigen Kollegen zu tun, mit denen ich über wirtschaftliche Zusammenhänge sprach. Genau das, was ich an der ASS lernte!

Nach meinem Zwischenstopp in Frankfurt entschied ich mich schlussendlich für ein weiteres Studium. Mittlerweile befinde ich mich im dritten Semester Informatik am KIT in Karlsruhe. Das mag auf den ersten Blick nicht ganz ins Bild passen und mein damaliger Informatik- und Mathelehrer an der ASS würde sich vermutlich die Augen reiben, wenn er das wüsste. Aber an der ASS habe ich auch Spaß daran gefunden, mich auf neue Themen einzulassen und über den Tellerrand zu blicken.

Sandra Schalansky (Abitur 2015)

Wie so vielen Events macht die Covid 19-Pandemie auch dem alljährlichen Infoabend der Albert-Schäffle-Schule einen Strich durch die Rechnung. Ja ich weiß, mindestens die Hälfte von euch wird sich jetzt denken „Was juckt mich der Infoabend der ASS, mir wäre viel lieber das Konzert von Sänger XY würde nicht noch ein 2. Mal verschoben werden!“ Aber Ehrenwort: Mir hat der Infoabend (damals vor beinahe 9 Jahren) in meiner Entscheidung definitiv weitergeholfen. Und wer weiß, ob ich heute genauso happy und mit beiden Beinen im Berufsleben stehen würde, wie ich es nun tue. Nun, da dieser besagte Abend 2021 leider nicht stattfinden kann, versuche ich euch einen kleinen Wegweiser zu bieten.

Kurz ein paar Worte zu mir: Ich habe mich 2012 dazu entschieden, nach meinem Realschulabschluss auf die ASS zu gehen und dort auf dem Wirtschaftsgymnasium mein Abitur zu absolvieren. Und wo ich schon im Entscheidungsflow war, beschloss ich auch gleich nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, sondern stellte mich der Herausforderung des „Internationalen Zugs“. 2015 schloss ich das Abi dann erfolgreich bilingual ab. Bereits während meiner ASS-Zeit wusste ich, diese Herausforderung anzunehmen, war vollkommen richtig. Danach bewarb ich mich auf ein duales Studium, erneut mit internationaler Ausrichtung und Schwerpunkt Wirtschaft: BWL-International Business. Nach drei Jahren dualem Studium mit zwei Einsätzen im Ausland (Theorie: Edinburgh, Schottland, und Praxis: Kuala Lumpur, Malaysia) bin ich mittlerweile bereits 2,5 Jahre in der Supply Chain Planung eines bekannten Automobilkonzerns im Stuttgarter Raum tätig. 

Wo ich zu Beginn des 11. Schuljahres noch befürchtete dem bilingualen Unterricht nicht gewachsen zu sein, war diese Angst bereits nach den ersten Unterrichtswochen verschwunden. Kein Mensch erwartet von euch, dass ihr als Native Speaker oder Geschäftsführer antretet. Ich kann euch natürlich auch nicht versprechen, dass ihr als jene von der ASS abgeht, aber die richtige Richtung habt ihr dann auf jeden Fall eingeschlagen.  Um nur ein Beispiel zu nennen: Bereits während meines Studiums war ich dankbar über die zu Schulzeiten lästige Buchungssatz-Challenge im Rahmen des BWL-/Rechnungswesen-Unterricht. Denn ich war diejenige, die sich nun entspannt zurücklehnen und die Kommilitonen*innen bei den Klausurvorbereitungen sogar um einige Fragezeichen erleichtern konnte. Wo ich im „International Business“-Unterricht noch zu gerne die Frage auf Deutsch beantwortet hätte, wusste ich beim Schreiben meiner Bachelorabreit auf Englisch, warum es damals so wichtig war, dass ich stets brav, wie von der Lehrerin gewünscht, „in English“ antwortete. In meinem jetzigen Job bin ich gottfroh über die im Fach „Internationale Geschäftskommunikation“ erlernten Fähigkeiten, professionelle Mails zu formulieren und Telefonate oder Meetings zu führen. Aber nicht nur für die verbale, auch für meine non-verbale Kommunikation, beispielsweise mit dem aktuellen indischen Praktikanten unseres Teams, legte die ASS im Rahmen von „Intercultural Communication“ den Grundstein. 

Nicht zu vergessen und meiner Meinung nach essentiell für jeden Beruf und das Privatleben ist das generelle wirtschaftliche Grundverständnis in VWL oder BWL, was auf dem Wirtschaftsgymnasium nicht zu kurz kommen wird.  Ganz gleich, ob ihr später wie ich in einem internationalen Wirtschaftskonzern arbeiten möchtet, euch für die Laufbahn als Instagram-Influencer entscheidet oder direkt heiratet, Kinder bekommt und eure eigene Familie managet - die am Wirtschaftsgymnasium erlernten Fähigkeiten könnt ihr in jedem dieser Bereiche gebrauchen. Denn gerade als Influencer solltet ihr die Grundlagen des Marketings verstanden haben. Und als Hausmann/Hausfrau macht es ebenfalls Sinn, einen Überblick über die Haushaltsbilanz zu haben. 

Und um euch die Entscheidung zwischen dem konventionellen Zug und dem internationalen Zug zu vereinfachen, stelle ich euch zuletzt noch zwei Fragen: Wie viele Unternehmen/Berufe kennt ihr, welche ausschließlich in Deutschland mit deutschsprachigen Menschen zu tun haben? Ist es nicht sogar so, dass ihr selbst im Privatleben bereits täglich mit anderen Sprachen und Kulturen konfrontiert werdet?

Ich hoffe meine Worte unterstützen euch bei eurer Entscheidung! Ich wünsche euch viel Erfolg im Auswahlverfahren und alles Gute für eure schulische und berufliche Laufbahn. 

Timo Pass (Abitur 2015)

Von 2012 bis 2015 war ich unter den ersten, die in den Genuss des damals neuen internationalen Profils an der ASS kamen. Nachdem ich in der Realschule zwar immer gut in Englisch war, aber mich einfach unsicher im mündlichen Kommunizieren fühlte, sah ich in diesem Profil die Chance, mein Englisch zu verbessern und nebenbei ein Themengebiet, das mich interessiert, mit den entsprechenden internationalen Fachbegriffen kennenzulernen.

Mittlerweile habe ich meinen Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an der Uni Hohenheim mit einer auf Englisch verfassten Bachelorarbeit erfolgreich beendet. Ich glaube nicht, dass ich mich ohne die Erfahrungen auf der Albert-Schäffle-Schule auf eine englische Bachelorarbeit eingelassen hätte.  Ganz sicher hätte ich dann keine 2,3 dafür bekommen. Abgesehen von der Bachelorarbeit habe ich auch schon in vielen Vorlesungen im Laufe des Studiums davon profitiert, die englischen Abkürzungen und Fachbegriffe bereits zu kennen. Es hat auch dazu beigetragen, dass die englische Unterrichtssprache mich nicht abschreckt eine Vorlesung zu besuchen.

So nehme ich in meinem aktuellem Masterstudiengang „Management“ unter anderem an einer Mathe-Vorlesung in englischer Sprache teil, die mir durch den bilingualen Wirtschaftsunterricht der ASS deutlich leichter fällt, da ich die Rechenzeichen auch mit englischen Bezeichnungen gut beherrsche.

Allgemein lässt sich sagen, dass der internationale Zug am WG ein sehr guter Grundstein zum Studium der Wirtschaftswissenschaften in Hohenheim ist. Daher bin ich im Nachhinein sehr froh, das internationale Profil gemacht zu haben und kann diesen Weg absolut empfehlen, sofern man ein Interesse an der englischen Sprache hat und sich für die Welt und den Blick über den deutschen Tellerrand begeistern kann.

Britta Horwath (Abitur 2015)

Mein Name ist Britta Horwath und ich habe im Jahr 2012 meinen Realschulabschluss gemacht. Mit dem Ziel, meine schulische Laufbahn mit dem Abitur zu krönen, ging ich an die Albert-Schäffle-Schule. Warum? Weil ich dachte, Wirtschaft kann man immer mal brauchen. Einen konkreten Berufswunsch hatte ich da noch nicht, träumte immer noch davon, später Tänzerin zu werden. Auf dem Anmeldeformular konnte man sich dann zusätzlich für das bilinguale Abitur entscheiden. Was genau mich da erwarten würde, wusste ich nicht und extrem gut war ich in Englisch eigentlich nie. Aber es interessierte mich und ich hatte Lust. Also setzte ich das Kreuzchen an dieser Stelle sehr unbedarft und ohne überhaupt nur eine Informationsveranstaltung zum bilingualen Zug besucht zu haben. Das, was mich dann jedoch erwartete, hat mir weit über meine Schulzeit hinaus geholfen.

Dunkel erinnere ich mich noch an meine erste Stunde bilingualen Unterricht. Wir waren alle noch etwas steif, haben uns wenig getraut und doch waren wir alle motiviert und interessiert. Schnell wurde das Sprechen auf Englisch normal, die Angst vor Fehlern schwand und unsere wirklich hochmotivierten Lehrer*innen vermittelten uns nicht nur enorm viel wirtschaftliches Wissen, sondern auch das Sprechen im Alltag und natürlich einen vertieften Wortschatz. Das Sprechen auf Englisch wird zur Nebensache und es fällt kaum noch auf, auf in welcher Sprache man den Unterricht eigentlich absolviert. Ist dann doch mal ein Verständigungsproblem aufgetreten, war der Wechsel in die deutsche Sprache aber nie ausgeschlossen.

Meine damalige Klasse absolvierte als erster Jahrgang diesen bilingualen Wirtschaftszug und es fehlte häufig noch an offiziellen Materialien – ich gehe mal davon aus, dass dem heute nicht mehr so ist. Dieses Defizit glichen aber unglaublich engagierte Lehrer*innen aus, die nicht nur Aufgaben aus den regulären Büchern übersetzten und adaptierten, sondern Bücher aus England bestellten und eigene Aufgabenblätter, ja sogar eigene Bücher schrieben. Mein Abitur absolvierte ich dann ohne Probleme und entschied mich direkt im Anschluss für ein Studium in Kultur- und Medienbildung an der PH Ludwigsburg.

Wirtschaft und auch die englische Sprache waren erst mal nicht weiter Teil meines Bildungsweges. Erst als ich ab der Hälfte des Studiums als freiberufliche Tanzpädagogin tätig wurde, holten mich kleine Details wieder ein. Kurz vor meinem Abschluss beschloss ich dann spontan noch ein Auslandssemester anzuhängen und verbrachte ein halbes Jahr in Helsinki – Finnland. Plötzlich war es wieder wie in der Schule, Unterricht auf Englisch und doch war es kein Problem. Denn das einfach Drauflosreden war mir noch zu genüge bekannt. Cultural Management lautete der Studiengang und auch die wirtschaftlichen Aspekte rückten wieder in den Fokus. Wir beschäftigten uns mit Businessplänen, Marketingstrategien und Unternehmensgründungen. Themen, bei denen mir meine Vorbildung sehr von Nutzen war. Obwohl ich nie dachte, dass ich nochmals zurück zur Wirtschaft komme, bin ich es dann doch wieder.

Im Herbst 2019 startete ich meinen Master in Theater- & Orchestermanagement an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt. Ein breitgefächertes Studium, das neben Fächern wie Drama, Kulturgeschichte, Opernliteratur und Kulturtheorie auch viele verschiedene Ausprägungen von Recht, Marketing, BWL und Produktion vermittelt. Nach meinem ersten BWL-Seminar schrieb ich eine lange Nachricht an meine ehemalige Wirtschaftslehrerin am Gymnasium. DANKE, lautete deren Inhalt. Danke für das gesamte Wissen, für den Überblick und die Inhalte, die mir in meiner Schulzeit vermittelt wurde. Denn meine schulische Vorbildung war nicht nur für mich äußerst hilfreich, sondern auch für meine fünf Kommiliton*innen, denen ich alsbald als Nachhilfelehrerin fungierte. Ich machte Erfahrungen in verschiedenen Kulturinstitutionen und der Freiberuflichkeit, in der ich im Bereich des Marketings, der Produktionsleitung und der Organisation für diverse freie Tänzer*innen, Choreograf*innen und Kulturschaffende tätig war und immer noch bin. Immer mit dabei Englisch und mein gut gefüllter Rucksack an wirtschaftlichem Verständnis. Nun stehe ich kurz vor meinem Masterabschluss und die Entscheidung, auf ein Wirtschaftsgymnasium zu gehen und ein bilinguales Abitur zu absolvieren, war die Beste, die ich habe treffen können. Es hat ein allumfassendes Verständnis für Abläufe und Strukturen geschaffen, das mir jetzt in meiner Arbeit in der Kulturbranche häufig einen großen Vorteil verschafft. Denn Kultur und Kunst schwebt immer noch in einer Traumblase, in der die Menschen davon ausgehen Genie und Genialität reichen, um erfolgreich zu werden. Aber kein Projekt, kein Tanzabend und keine Ausstellung lässt sich umsetzen, wenn der Kostenplan nicht mit dem Finanzierungsplan gedeckt wird, die Marketingstrategie daneben ist oder die Kulturinstitution seine eigene finanzielle Lage nicht kennt.

Ich bin auch noch heute der Meinung, Wirtschaft kann man immer mal brauchen. Heute würde ich es nur noch ergänzen durch ein und Englisch auch. Die Ausbildung, die dich an der ASS erwartet, ist vielseitig, tiefgründig und extrem breit. Die Lehrer*innen unterstützen dich dabei, den persönlichen Wissenshorizont zu erweitern und den eigenen Rucksack zukunftsunterstützend zu packen. Ich wünsche auch dir viel Erfolg und eine gute Zeit an der Albert-Schäffle-Schule. Du wirst sehen, dein Weg wird ganz anders sein, aber diese schulische Ausbildung wird dir genauso helfen, wie sie mir geholfen hat. Toi Toi Toi!

Narin Meho (Abitur 2015)

Ich habe mein Abitur im Jahr 2015 an der ASS absolviert und war damals im ersten Jahrgang des Internationalen Wirtschaftsgymnasiums. Unsere Fächer BWL, VWL, Global Studies und Ökonomische Studien wurden auf Englisch unterrichtet, was mir leicht gefallen ist, da die Themen verständlich und einfach in englischer Sprache erklärt werden. Mit zahlreichen Methoden wie Spielen, Comics und Videos wurden uns auch schwierige Themen mit neuen Fachbegriffen nähergebracht. Falls es doch mal schwierig wurde, konnte man ins Deutsche wechseln, um Fragen und Probleme zu klären. Ich kann dieses Abitur-Profil jedem empfehlen, der sich für Sprachen interessiert, egal ob er nach seinem Abitur studieren oder eine Ausbildung machen möchte. All das, was ich an der ASS bis zu meinem Abitur gelernt habe, hat mir für meine Ausbildung zum geprüften Handelsfachwirt bei Aldi Süd weitergeholfen. Ich kann mit Stolz sagen, dass ich es niemals bereut habe, mein Abitur im internationalen Zug an der ASS zu absolvieren. Die Schule ist jetzt in ein schönes und hoch modernes Gebäude umgezogen. Die Lehrkräfte sind sehr menschlich, kompetent, vertrauensvoll und hilfsbereit. Das Klima an der Schule ist angenehm, die Verbindungen zwischen Lehrer und Schüler sind hervorragend. Außerdem gibt es interessante außerschulische Aktivitäten an der Schule, wie z.B. Fußball AG, Schulband oder Kanadier fahren.

Wer sagt, dass Schule langweilig ist, sollte sich bei der ASS bewerben und sich vom Gegenteil überzeugen. Den zukünftigen Schülern möchte ich aber mitgeben, dass sie sich im ersten Jahr nach der Realschule umstellen müssen. Man spürt, dass man jetzt auf Abiturniveau unterrichtet wird, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an die höheren Anforderungen und wird erfolgreich sein. Diesen Weg habe ich auch vielen Freunden und Bekannten weiterempfohlen, die später selbst davon überzeugt waren.

Johanna Manz, links

Johanna Manz (Abitur 2015)

Zugegeben, in den letzten Monaten vor der Mittleren Reife hatte ich keine Ahnung, was für einen Beruf ich erlernen will. Aus diesem Grund entschied ich mich damals dafür, erst mein Fachabitur zu machen, um alle Möglichkeiten offenzuhalten. Ich gehöre vermutlich zu einer der wenigen Absolventinnen des Profils „Internationale Wirtschaft“ der Albert-Schäffle-Schule, die nicht BWL oder ähnlich wirtschaftlich ausgerichtete Studienfächer gewählt haben. Stattdessen habe ich Kommunikationsgestaltung studiert. Ein großer Teil der Arbeit als Kommunikationsgestalterin liegt darin, Firmen ein Erscheinungsbild zu gestalten, auch als Corporate Design bekannt. Dieses bildet die visuelle Identität eines Unternehmens. Was du damit vermutlich als Erstes verbindest, ist das Logo eines Unternehmens. Um ehrlich zu sein, habe ich genau das nicht im Studium, sondern schon im Wirtschaftsunterricht an der ASS gelernt, wie auch viele weitere Aspekte meines Berufsfeldes. Wenn du jetzt also denkst, dass du dich mit Wirtschaft schon für eine Richtung entscheidest, kann ich dir Entwarnung geben. Viele Dinge, die du auf dem Wirtschaftsgymnasium der ASS lernst, kannst du auch für andere Berufszweige oder im Alltag nutzen. Mir hat neben dem Fachbereich Wirtschaft auch der zusätzliche bilinguale Unterricht weitergeholfen. Denn der Berufszweig des Designs ist international vernetzt. In meinem Praxissemester konnte ich z.B. ohne Schwierigkeiten in einer Amsterdamer Designagentur arbeiten. Hier war es vor allem hilfreich, mich auch mit englischen Fachbegriffen auszukennen. Auch in meinem Auslandssemester in Israel war ich froh über meine Englischkenntnisse aus dem bilingualen Unterricht. Bei diesen beiden Auslandserfahrungen wurde ich von Erasmus+ finanziell unterstützt. Auch die ASS bietet solche Erasmus+-Reisen mit ausländischen Schulpartnern an. Kurz gesagt: Ich konnte immer wieder von dem Wissen profitieren, das mir an der ASS mitgegeben wurde, ob im Studium, auf der Arbeit oder im Alltag.

Fabian Knöll (Abitur 2017)

Nach Jahren auf dem allgemeinbildenden Gymnasium und einem Auslandsjahr in den USA entschied ich mich 2014 dazu, einen anderen Weg einzuschlagen. Hintergrund war vor allem, dass ich mehr Wissen in Hinblick auf kaufmännische Prozesse und internationalen Handel erlangen wollte, um mich für das spätere Berufsleben entsprechend vorzubereiten.

Anfangs war ich durchaus skeptisch, ob das Profil „internationale Wirtschaft“ so viel mehr Sinn macht als das herkömmliche Profil und ob sich der Mehraufwand an Unterrichtsstunden letztendlich lohnt. Heute kann ich es jedem / jeder nur wärmstens empfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen. Auch wenn ich mit meinen vorher erworbenen Englischkenntnissen während des Auslandsjahres bereits eine gute Basis hatte, habe ich viel zusätzliches Vokabular im dualen Unterricht erlernt, was vor allem für den Berufsalltag hilfreich ist. Gerade zu Beginn wurde jedem Schüler die Möglichkeit geboten, die Grundkenntnisse in angemessenem Tempo zu wiederholen, um anschließend darauf aufbauen zu können. Allgemein wurde ich meiner Meinung nach an der ASS bestens für meine anschließende Berufsausbildung zum Industriekaufmann vorbereitet. Letztendlich hatte ich das Theoriewissen für diese Ausbildung größtenteils schon erlernt und konnte mich somit voll auf die Umsetzung in der Praxis konzentrieren. Besonders hervorzuheben waren für mich die an der ASS möglichen Auslandsaufenthalte und die Seminarkurse für bestimmte Themenbereiche. Ich behaupte mich während dieser Zeit vor allem persönlich weiterentwickelt zu haben im Hinblick auf Selbstorganisation, zwischenmenschliches Verhalten und Teamwork.

Auch während meiner aktuell selbständigen Tätigkeit im Marketingbereich sind sowohl meine an der ASS erworbenen guten Englischkenntnisse als auch weitere Sprachkenntnisse extrem wertvoll. Diese Faktoren bestimmen nicht nur die Qualität meiner Kommunikation, sondern ersparen mir auch viel Zeit. Die an der ASS gewonnenen kaufmännischen Kenntnissen in Verbindung mit Sprachkenntnissen sind meiner Meinung nach eine Investition in das eigene Humankapital, die man niemals bereuen wird.

Carolin Hörz (Abitur 2017)

Ihr interessiert euch also für das Wirtschaftsgymnasium? Gute Wahl! Ich bin damals auf das Wirtschaftsgymnasium auf dem Säer mit Profil „Internationale Wirtschaft“ gewechselt, weil mir am allgemeinbildenden Gymnasium der Bezug zum realen Leben gefehlt hat und weil ich fremdsprachenbegeistert war. Ich habe gehofft, an der ASS einen Unterricht zu bekommen, der eher meinen Interessen entspricht, so dass mir dann das Lernen auch etwas leichter fällt.

Wenn ihr euch auf der Homepage der ASS ein wenig umgesehen habt, dann wisst ihr ja bereits, was das Profil „Internationale Wirtschaft“ bedeutet: Das Profilfach (BWL und VWL) und die Wahlpflichtfächer werden bis zu einem Drittel auf Englisch unterrichtet. Das klingt erstmal ziemlich viel, ist aber wirklich gut zu schaffen, auch für Leute, die keine Englisch-Cracks sind. Im Unterricht werdet ihr euch mit den verschiedensten Themen im Bereich Volks- und Betriebswirtschaftslehre auseinandersetzten - angefangen von den verschiedenen Formen der Marktwirtschaft über Preisbildung am Markt und der Kalkulation von Angebotspreisen, bis hin zur Geldpolitik unserer Zentralbanken. Wenn ihr jetzt denkt: „Na toll, ganz trockener Tobak!“ - weit gefehlt. Denn aus dem Unterricht könnt ihr wirklich „was fürs Leben“ mitnehmen. Auch wenn ihr später doch einen ganz anderen Weg geht. Ich für meinen Teil habe nach dem Abitur z.B. die Volks- und Betriebswirtschaftslehre verlassen und eine Ausbildung als Steuerfachangestellte begonnen. Reguläre Lehrzeit: 3 Jahre. Aufgrund meiner Schulausbildung am WG konnte ich aber das komplette erste Jahr überspringen, da die Lehrinhalte quasi deckungsgleich sind. Und auch in den folgenden zwei Lehrjahren hatte ich deutliche Vorteile, zumindest im Bereich Wirtschaft.

Nun bin ich ausgelernt und muss mit Erstaunen feststellen, dass dieses Englisch aus dem bilingualen Profil gar nicht so schlecht war, sogar beim Steuerberater – das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Multikulturelle Gesellschaft ist das Stichwort, denn erstaunlich viele Arbeitnehmer und Selbstständige sprechen kein Deutsch.

Wenn ich heute zurückdenke, war das WG im Profil „Internationale Wirtschaft“ die beste Entscheidung, die ich getroffen habe und ich hoffe, dass ihr das auch irgendwann behaupten könnt. Selbst wenn ihr einen komplett anderen Berufsweg wählt, so ein bisschen wirtschaftliches Verständnis hat noch niemandem geschadet. Ich sehe es ja jetzt jeden Tag in meinem Beruf bei den Mandanten… ;)

Matthias Baumann (Abitur 2017)

Nach meinem Realschulabschluss habe ich mich dazu entschieden, auf das ASS-Wirtschaftsgymnasium zu wechseln, um dort mein Abitur zu machen. Dabei habe ich mich bewusst für den internationalen Zug entschieden, weil ich die Kombination aus wirtschaftlichen Themen, die auf Englisch unterrichtet werden, sehr spannend fand. Von Anfang an wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Ich kann den internationalen Zug Wirtschaft bei der ASS nur empfehlen, da ich dadurch meine Englischkenntnisse verbessern konnte. Außerdem konnte ich mein Wissen im Fach Wirtschaft erweitern und auch sonst viel Neues lernen. Nach meiner Zeit an der ASS habe ich eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert. In dieser Ausbildung hat mir mein erlerntes Wissen an der ASS sehr weitergeholfen.

Florian Bauer (Abitur 2017)

Wer bin ich? Mein Name ist Florian Bauer und ich habe im Jahr 2017 im internationalen Zug an der Albert-Schäfle-Schule mein Abitur gemacht.

Hat mich der internationale Zug am Wirtschaftsgymnasium persönlich weitergebracht? Dank des WGs konnte ich mich in vielen Bereichen weiterentwickeln. Dies bezieht sich zum einen darauf, dass wir uns an der ASS mit vielfältigen wirtschaftlichen und interkulturellen Themen auseinandergesetzt haben. Zum anderen konnte ich durch den verstärkten Englisch-Anteil während der drei Jahre an der ASS ein kontinuierlich verbessertes Verständnis für die englische Sprache aufbauen. 

Inwiefern hat mir das Gelernte im Studium weitergeholfen? Da ich schon immer ein gewisses Grundinteresse für wirtschaftliche Themen hatte, war das WG die perfekte Lösung. Wer dieses Interesse mitbringt, hat die Chance, durch das Wirtschaftsgymnasium ein breites Wissen an wirtschaftlichen Themen aufzubauen. Da im internationalen Zug durch das Fach Global Studies viel Wert darauf gelegt wird, den Schülern ein Verständnis für globale Zusammenhänge zu vermitteln und der Blick auf aktuelle Themen des Weltgeschehens gelenkt wird, ist dieses Fach eine sehr gute Ergänzung zum normalen Wirtschaftsunterricht. Diese Kombination erhöht auch die Chance auf ein mögliches duales Studium, welches bei uns in der Klasse von vielen angestrebt wurde. Denn viele Firmen achten in ihren Auswahlprozessen auf mögliche Vorkenntnisse, die ein Bewerber für ein Studium mitbringt. Dies war auch mir der Fall, sodass mir ein duales Studium BWL-Industrie bei einem größeren Unternehmen angeboten wurde. Besonders während der ersten zwei, drei Semestern wurden mir dann die Vorteile durch das zuvor besuchte Wirtschaftsgymnasium deutlich. Sei es in Bereichen der BWL mit Finanzierung, Rechnungswesen, Marketing, Recht, allgemeinen Management-Themen oder auch in vielen Bereichen der VWL. Bei uns im Kurs wurden wir, die vom Wirtschaftsgymnasium kamen, immer darum beneidet, da der Vorteil durch das WG wirklich deutlich bemerkbar war und den Studiumsalltag zu Beginn sehr erleichtert hat. Hinzu kommt noch, dass auch Business-Englisch ein Fach des Studiums war, wofür der große Englisch-Anteil im internationalen Zug des Wirtschaftsgymnasiums eine sehr gute Grundlage war und es mir sehr erleichtert hat, mich über wirtschaftliche und interkulturelle Themen auf Englisch zu unterhalten, die häufig Thema in der Vorlesung waren.

Habe ich heute einen Beruf eingeschlagen, in dem erweiterte Englischkenntnisse oder gar Auslandserfahrung von Nöten sind? Aktuell bin ich bei der ElringKlinger AG in der Personalabteilung tätig und kümmere mich dort um das konzernweite Personalcontrolling. Dies beinhaltet, sich auch mit unseren vielen internationalen Gesellschaften auseinanderzusetzen. Hierfür hilft mir, dass das Fach Global Studies Teil des internationalen Zugs am Wirtschaftsgymnasium ist und ich dank der dabei vermittelten interkulturellen Themen schon immer im Hinterkopf habe, dass Kulturen und Arbeitsweisen in der Welt sehr verschieden sind und diese immer zu berücksichtigen sind. Weiterhin ist natürlich gerade bei meinem Job die absolute Grundlage, mit Englisch sowohl in Schrift als auch Wort sehr gut umgehen zu können. Das Wirtschaftsgymnasium war hierfür die perfekte Grundlage. 

Was kann ich Euch sonst noch mit auf den Weg geben? Zusammengefasst, wer fleißig und motiviert ist, sich für (internationale) wirtschaftliche Themen interessiert und auch sein Englisch noch etwas verbessern möchte, trifft mit dem internationalen Zug die optimale Wahl. Das sage ich nicht, weil ich das so sagen muss, sondern weil ich wirklich überzeugt bin von diesem internationalen Zug und natürlich auch allgemein von der ASS, ihrer Ausstattung und ihren wirklich guten Lehrern. Ich schaue immer sehr gerne auf diese Zeit zurück und würde mich jederzeit wieder für die Schule und den internationalen Zug entscheiden. 

Laura Schemel (Abitur 2015)

Du fragst Dich, ob die Albert-Schäffle-Schule und das WG international die richtige Schule für Dich ist? Wenn Du interessiert bist an wirtschaftlichen Zusammenhängen und einem außergewöhnlichen Abschluss, dann bin ich davon überzeugt, dass es genau das Richtige für Dich ist. Denn die Fächerkombination an der ASS bereitet dich sehr gut auf das spätere Arbeitsleben in internationalen Unternehmen vor. Ich habe mich nach meinem Abitur für eine Ausbildung als Industriekauffrau entschieden. Dabei hat mir zum Beispiel „Internationale Geschäftskommunikation“ bei Herrn Motteler sehr viel geholfen, da es mich auf die Betreuung der ausländischen Kunden vorbereitet hat. Beim Fach „ökonomischen Studien“ haben wir eine wirtschaftliche Länderanalyse anhand eines von uns gewählten Landes durchgeführt und dabei volkswirtschaftliche Fragestellungen über den Außenhandel, die Außenwirtschaft sowie die politische Lage des jeweiligen Landes erörtert.

Bei Bewerbungsgesprächen diente der besondere Abschluss auf jeden Fall dazu, das Interesse des Unternehmens zu wecken und die eigenen Chancen zu steigern. Auch die Zusatzzertifikate sorgten häufig für positive Rückmeldungen. Auch bei meinem jetzigen Studium profitiere ich von den wirtschaftlichen Grundlagen, die mir an der ASS vermittelt wurden. In besonders guter Erinnerung ist mir unsere Studienfahrt nach Dublin geblieben – noch ein Vorteil, den internationalen Zug zu wählen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das internationale WG ein guter Start für das weiterführende Berufsleben ist, mit dem man breit aufgestellt ist und bereits den internationalen Einschlag hat. Ich kann die ASS auf jeden Fall empfehlen und bin froh über meine Entscheidung, das Abitur sowie die Berufsschule dort absolviert zu haben. Ich hoffe ich konnte Dir mit meinem Bericht ein wenig weiterhelfen und die Entscheidung vereinfachen. Alles Gute für Deine Zukunft!

Sascha Zaiser (Abitur 2017)

Noch heute sehe ich den Besuch der ASS als Grundbaustein für meine bisherige Karriere bei einem internationalen Risikoberater für Industrie- und Gewerbekunden. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten im Bereich „Wirtschaft“ nach dem Abitur unüberschaubar. Aber im Verlauf der drei Jahre an der ASS kann man gut in Erfahrung bringen, welche „Nische“ später einmal die Richtige für einen selbst sein könnte. Das vermittelte Wissen in den Fächern BWL und VWL bereitet optimal auf ein Studium im Bereich Wirtschaft vor. Denn ich kann aus der eigenen Erfahrung meines dualen BWL-Studiums mit Schwerpunkt Versicherungswesen berichten, dass die Unterrichtsthemen sich später fast identisch im BWL-Studium wiederholen. Und das erspart viel Arbeit und bereitet natürlich gut auf etwaige Prüfungen vor.

Die Fächer „Global Studies“ und „Ökonomische Studien“ haben mir darüber hinaus wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge klargemacht und meinen Horizont für berufliche wie auch private Gespräche erweitert. Man kann wirklich sagen, man lernt „das große Ganze“ zu verstehen.

Das vermittelte „Wirtschaftsenglisch“ und die spontanen Diskussionen in der Klasse in englischer Sprache helfen mir noch heute enorm bei der Kommunikation mit Kollegen oder Kunden im Ausland. Deshalb ist die ASS und insbesondere der internationale Zug zum Abitur in meinen Augen ein Glückstreffer für jeden, der sich für Wirtschaft interessiert.  

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