Was ist der ECDL?

Der Europäische Computer Führerschein (ECDL) ist eine sinnvolle Ergänzung zur Schul- und Berufsausbildung. Als Zusatzqualifikation erhöht er die Chancen bei der Bewerbung und erleichtert den Einstieg in das Berufsleben.

Bei der Bewerbung um ein Praktikum oder um den ersten Job gilt: Zeugnisse geben Auskunft über Noten oder dokumentieren Sprachkenntnisse. Wie aber lässt sich am besten belegen, ob der Kandidat oder die Kandidatin nachweislich über Computerkenntnisse verfügt?

Die Antwort: mit dem Europäischen Computer Führerschein (ECDL=European Computer Driving Licence). Wer den Führerschein vorlegt, hat zuvor bewiesen, dass er über fundierte Basiskenntnisse am PC verfügt.

Der ECDL kann in 148 Ländern erworben werden. Außerhalb Europas heißt er daher ICDL - International Computer Driving Licence. mit zentralem Sitz in Finnland.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Prüfung:

1.  Anmeldung ubei Frau Heinzmann

2.  Der Erwerb oder der Besitz einer Skills Card.

3.  Die Bestätigung über den Eingang der Prüfungsgebühr auf dem Konto des Fördervereins der Albert-Schäffle-Schule (IBAN: DE 67 6129 0120 0402 5910 11).  

Kosten: Cert-ID (gilt für alle Prüfungen) 35,00 €; pro Teilprüfung 20,00 €.  

Termine und Kosten

Jeder Prüfungskandidat muss im Besitz einer Cert-ID sein, bevor er zur Prüfung zugelassen wird. Die Cert-ID bildet den Nachweis für die erfolgreich bestandenen Test in den einzelnen Modulen. Der Erwerb einer Schüler-Cert-ID kostet an der Albert-Schäffle-Schule 35,- Euro.

Vor der Anmeldung zu einer Teilprüfung muss von jedem Kandidaten ein Betrag von zusätzlich 20,- Euro (pro Testmodul) entrichtet werden. Wird ein Test nicht bestanden, muss derselbe Betrag noch einmal entrichtet werden.

Für die optionale Freischaltung eines Diagnosetest zur Feststellung des eigenen Leistungsstandes und der Prüfungstauglichkeit von einzelnen Kandidaten (freiwilliges Angebot) verlangt die Prüfungszentrale momentan 8,- Euro, die selbstverständlich die Albert-Schäffle-Schule als Testzentrum ebenfalls von seinen Prüfungskandidaten verlangen muss.

Inhalte und Prüfungen

Prüfungen und Zertifikate

Das am häufigsten abgelegte Zertifikat ist der „ECDL Standard“. Er besteht aus sieben Teilprüfungen. Jede Teilprüfung (Modul) beinhaltet 36 Aufgaben, die innerhalb von 35 Minuten bearbeitet werden müssen. Der Test gilt als bestanden, wenn  75% der Aufgaben korrekt gelöst wurden.

Die Testleiter im Prüfungszentrum bsw. der Albert-Schäffle-Schule melden die Kandidaten zur Prüfung an und schalten die Testsession frei, sie haben aber keinen Einfluss auf die Prüfungsaufgaben.

Prüfungsvoraussetzungen

Jeder Prüfungskandidat muss im Besitz einer Cert-ID sein, bevor er zur Prüfung zugelassen wird.

Jeder ECDL®- Anwärter kann die Prüfungen im Prüfungszentrum seiner Wahl ablegen.

Es können nur vier Teilprüfungen durch den Kandidat an einem Tag abgelegt werden. Hat ein Kandidat einen Test nicht bestanden, darf er ihn frühestens am nächsten Prüfungstermin wiederholen.

Prüfungsrichtlinien

Der Prüfungsteilnehmer muss eine Cert-ID mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Geburtsort vorlegen.

Die Cert-ID wird dem Prüfungsteilnehmer bei der ersten Prüfung ausgehändigt.

Die Cert-ID-Nummer ist gleichzeitig der Benutzername. Das jeweilige Passwort ist auf der Cert-ID aufgedruckt.

Das Mitbringen (auch ausgeschalteter) Handys in die Prüfungsräume gilt als Täuschungsversuch. Handys müssen vor der Prüfung bei der Gangaufsicht abgegeben werden.

Im Prüfungsraum dürfen Bücher und andere Hilfsmittel nicht verwendet werden

Die Prüfungsteilnehmer dürfen keine Veränderungen an der Hard- und Softwarekonfiguration vornehmen.

Die Prüfungsteilnehmer dürfen nur den Browser, in dem die ECDL-Prüfungsanwendung läuft nutzen. Andere Anwendungsprogramme dürfen nicht aufgerufen werden.

Die Prüfungsdauer je Modul beträgt 35 Minuten.

Die Prüflinge dürfen nicht miteinander reden und müssen während der Prüfung im Raum bleiben.

Das Anfertigen von Screenshots und das Mitschreiben von Testfragen und Antworten ist nicht zulässig.

Ein Verstoß gegen die Richtlinien hat den sofortigen Ausschluss von der Prüfung zur Folge. Die Prüfung gilt als „nicht bestanden" und wird abgerechnet.

Ein Modul gilt als „bestanden", wenn mindestens 75% erreicht werden. Eine nicht bestandene Prüfung kann frühestens zum nächsten Prüfungstermin wiederholt werden, wird aber zu den jeweiligen Bedingungen abgerechnet.

Kontakte zur Schule

info@ass-nt.de

Peter Gähr (gp@ass-nt.de)

Jutta Heinzmann (he@ass-nt.de)